Welche Gedanken kommen Ihnen in den Kopf, wenn Sie diese Frage hören?

Ein Konglomerat von Begriffen, wie Christentum, Kirche, Heuchelei, Gutes tun, Spenden, Missbrauch, Bekehrungsversuche, Denkverbote, Unterdrückung, langweilige Predigten, Leugnung der Wissenschaft, Gängelung, Gott, Rückständigkeit, heile Welt?

Der Name Jesus ist zum Begriff geworden, zur Marke. Zum Begriff für positive und negative Eigenschaften und Verhaltensmustern von Menschen und Institutionen, die wir mit diesem Begriff verbinden; meistens Negative.

Mit diesem Begriff, dieser Marke, lassen sich Menschen einordnen, lassen sich Geschäfte machen, lässt sich Macht ausüben.

Eigentlich ist Jesus aber kein Begriff und kein Markenzeichen, sondern der Name eines Menschen. Eines, auf den ersten Blick, eher unbedeutenden Menschen.

Wir haben über diesen Menschen keine Autobiographie, keine vollständige Lebensbeschreibung und kein Tagebuch.

Vier Menschen, die weder Historiker, noch Philosophen oder Geschichtenerzähler waren, haben Abschnitte aus dem Leben dieses Menschen in Büchern aufgeschrieben, weil es ihnen so wichtig und außergewöhnlich erschien. Besondere Aufmerksamkeit widmeten die vier Schreiber dem Tod dieses Menschen, eines Todes, der unrühmlicher nicht sein konnte.

Und hier müsste die Geschichte ein Ende haben.

Jetzt könnten vielleicht Erinnerungen über die guten alten Zeiten, über Hoffnungen und Wünsche und über gescheiterte Pläne oder über neue Ideen oder verbliebene Anknüpfungspunkte folgen.

Ein Nachruf und die Ermunterung zu einer positiven Grundeinstellung.

Aber das geschieht nicht! Alle vier Bücher (die wir als Evangelien bezeichnen) enden mit einem gewaltigen und unglaublichen Paukenschlag: der Mensch, der drei Tage vorher an einem Kreuz elendig verreckte, lebt wieder! Ein Mensch, der tot war, lebt wieder!

Das ist wirklich unfassbar und unglaublich. Das ist nicht nur gegen den gesunden Menschenverstand und jede Erfahrung. Das ist auch gegen jede Wissenschaft und überhaupt gegen jedes Wissen.

Viele Menschen wurden Zeugen dieser Auferstehung von den Toten. Das hat ihr Leben geändert und fortan geprägt, wie es nichts anderes tun könnte. Das hat sie dazu gebracht ihr gesamtes Leben zu verändern, ihren Besitz aufzugeben, ihre Heimat zu verlassen und für dieses Zeugnis den Märtyrertod zu erleiden.

Das der Mensch Jesus aus den Toten auferstand, ist das entscheidenste Ereignis der Weltgeschichte. Deshalb wird er nicht nur Jesus, sondern Jesus Christus (oder HERR Jesus) genannt.

Jesus Christus ist kein Begriff, keine Marke, sondern eine Person. Der menschgewordene Gott, der sagt: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben“.

Wenn Sie mehr über dieses „Wunder der Wunder“ erfahren wollen, wenn Sie heutige Menschen erleben und kennenlernen wollen, die an dieses Wunder nicht nur glauben, sondern ihre Zukunft und ihr Leben darauf verwetten, dann sind Sie herzlich zu unseren Gottesdiensten zum Zweifeln und Staunen eingeladen.

Werner Thewes, Kirche am Zoo

Herrnhuter Losung

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Hier können Sie ausgewählte Predigten aus unseren Gottesdiensten hören.

Viel Freude und Erkenntnis!